Das Maischützen ABC

Das Maischützen - ABC unter Einbeziehung militärhistorischer Geschichtsquellen.

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Fanfare

Das in seiner Herkunft ungeklärte Wort "Fanfare" bezeichnet ein kurzes, heroisches Trompeten- oder Jagdhorn-Tonstück und auch das Instrument, eine ventillose (Signal-)Trompete, selber.Es ist im 18. Jahrhundert aus dem Französischen entlehnt.Charakteristisch für eine Fanfare, z. B. als Signal oder Tusch, ist die Anwendung des Dreiklangs. Fanfarenmärsche sind Märsche, bei denen die Fanfarenbläser ihren Part im Wechselspiel mit einem Musik- oder Trompeterkorps vortragen. Die Fanfarentrompete was das Signalinstrument der alten preußischen Kavallerie. 1817 wurde ein kürzeres Instrument eingeführt und 1895 die Länge auf 42 cm festgelegt. Einige preußische Regimenter ( Garde du Corps, Garde-Kürassiere, Leib-Garde-Husaren, Sächsische Garde-Reiter) führten seit 1895 bei besonderen Anlässen und Paraden außeretatsmässige Herolds-(Fanfaren-) Trompeten mit Fahnen und Behängen. Fanfaro (auch Fanfare) hieß das Kommando gegebene Trompetensignal "Marsch! Marsch!", das sie attackierende Kavallerie kurz vor dem Einbruch in den Gegner zur schnellsten Gangart aufrief - festgeschlossen, Lanze gefällt und mit "Hurra!".


Fähnrich

Fähnrich heißt eigentlich Fahnenträger. Bei den Landsknechten trug der Fähnrich (Fenrich, Fendrich), der ein kräftiger, stattlicher, im Kampfe erprobter Mann sein musste, die Fahne, die ihm "als seine Braut und leibliche Tochter" anvertraut war und für die er mit Ehre und Leben haftete. Solange das "Fähnlein fleuchte und ein Stück (der Fahne) an der Stangen ist", sollen die Kriegsleute dem Fähnrich in den Tod folgen, "bis alles über einen Haufen auf der Walstatt lieget". In den Soldatenliedern des 16./17. Jahrhunderts spielte dies eine große Rolle. Im altpreußischen Heere gehörten die Fähnriche zu den Offizieren.


Fahne

Das mhd., van(e), ahd. fano und got. fana haben ebenso das stammverwandte lat. Pannus die Grundbedeutung "Tuch". Das indogermanische pan (=Gewebe) ist die gemeinsame Sprachwurzel. Demnach ist "Fahnentuch" eine überflüssige Worthäufung zweier sinngleicher Wörter. Die Bedeutung "Feldzeichen", Banner" hat sich wohl früh durch die Zusammenfassung des ahd. Gundfano (=Kampftuch) ergeben. Erst später wurde auch die Stange, an die das Tuch im Gegensatz zur Flagge befestigt ist, mit in die Bezeichnung Fahne einbegriffen. Seit dem 9. Jahrhundert sind in den Heeren bereits Fahnen in der noch heute gebräuchlichen Form bekannt.
Ursprünglich im Einsatz als Erkennungs- und Richtungszeichen benutzt, diente die Fahne auch als Sammelpunkt eines Heereshaufens. Während der Schlacht wurde sie oft zur Befehlsübermittlung verwandt. So führte beispielsweise das deutsche Fußvolk im 18. Jahrhundert zwei Fahnen, die Avancierfahne für den Vormarsch und die Retirierfahne für den Rückzug. Nach der zunächst rein zweckbestimmten Verwendung als Erkennungszeichen und Sammelpunkt erhielt die Fahne durch die auf sie vereidigte und ihr auf Leben und Tod folgende Truppe symbolische Bedeutung. Die Ehre des Truppenteils war auf das engste mit dem Schicksal seiner Fahne verbunden.
Die Corps und Kompanien innerhalb der Bochumer Maiabendgesellschaft haben als Erkennungszeichen ihre eigene, z.B. I.O.C.- bzw. Kompanie-Fahne. Die Fahnenmuster sind unterschiedlich, weisen aber die traditionsgemäßen Kokardenfarben (blau-weiß) und das Bild des Stifters des Maiabendfestes sowie den Namen des Fahnenstifters auf verschiedene Fahnen haben zusätzlich ein oder mehrere Fahnenbänder mit unterschiedlichen Motiven und Schriftzügen.


Fangschnur

Hierbei handelt es sich um Uniformzierschnüre. Bei der Reitertruppe verband sie die Kopfbedeckung mit der Uniform. In der Soldatensprache werden diese Achselbänder der Offiziere, die man vor der Achsel trägt, auch "Affenschaukel" genannt.
In der Bochumer Maiabendgesellschaft ist das Tragen der silberfarbenen Fangschnur den Adjutanten vorbehalten.


Fehde

In ihr wird in legitimer und geregelter Weise Gewalttätigkeit ausgeübt, um einen Rechtsstreit zu entscheiden. Nach dem germanischen Recht stellt sie das zwischen Verbrecher und Verletzten bestehende Verhältnis der Feindschaft dar, das die Grundlage erlaubter Rachehandlungen bildete.


Fehdewesen

Im Frühmittelalter hatten die Familienangehörigen und Verwandten die Pflicht, den Totschlag oder die Beleidigung eines Angehörigen ihres Geschlechtes oder ihrer Sippe mit Waffen zu rächen. Der eventuelle Totschläger oder dessen Familienangehörigen und Verwandten konnten den nun drohenden Fehdekrieg verhindern, indem sie einen Teil ihres Viehbestandes oder ihrer Waffen der Sippe des Getöteten anboten oder Geldbuße leisteten. In der Lex Frisionum, die etwa 802 n. Chr. aufgezeichnet wurde, war die Höhe dieses Buß- oder Wehrgeldes von der begangenen Tat abhängig:
  1. Wenn jemand einen anderen aus Zorn an den Kopf schlägt, dass er ihn taub macht, büße er 24 Schillinge.
  2. Wenn jener stumm wird, aber dennoch hören kann, büße er 18 Schillinge.
  3. Wenn jemand einen anderen so schlägt, was sie Beulenschlag nennen, büße er einen halben Schilling.
  4. Wenn er aber Blut vergießt, büße er einen Schilling.
  5. Wenn er ihn schlägt, dass die Hirnschale erscheint, büße er mit 2 Schillingen.
  6. Wenn der Knochen durchgeschlagen wird, büße er mit 12 Schillingen.
  7. Wenn das Schwert die Haut, von der das Hirn umschlossen ist, berührt, büße er 18 Schillinge.
  8. Wenn diese Haut zerrissen wird, so dass das Gehirn heraustreten kann, büße er 24 Schillinge.
  9. Wenn jemand einem anderen ein Ohr abschlägt, büße er 12 Schillinge.
10. Wenn er die Nase abschlägt, büße er 24 Schillinge.
11. Wenn jemand die oberste Stirnfalte mit einem Hieb quer durchschlägt, büße er mit 2 Schillingen.
12. Wenn er die darunter durchschlägt, büße er mit 4 Schillingen.
13. Wenn die dritte, die zunächst den Augen liegt, büße er mit 2 Schillingen.
14. Wenn er eine Augenbraue durchschlägt, büße er mit 2 Schillingen.
15. Wenn er ein Augenlid, ein oberes oder unteres verwundet, büße er mit 2 Schillingen..."

Für einen Schilling konnte man sich zu Beginn des 9. Jhs. ein einjähriges Rind kaufen! Aber oft waren die Verwandten des Ermordeten zu stolz, um sich ihr Racherecht mit Geld abkaufen zu lassen. Und so konnte ein Totschlag zu einer langjährigen Fehde zwischen zwei Familien führen, die vielen unschuldigen Menschen das Leben kostete.
Damit die Fehde nicht zum Mord und damit straffähig wurde, hatten die Betroffenen folgende Regeln zu beachten:
1. Die Fehde, egal ob unter Rittern oder zwischen Rittern und Städten, musste durch einen förmlichen Fehdebrief
    angesagt werden.
2. Die Tötung Unschuldiger war verboten.
3. Das Niederbrennen von Häusern und das Verwüsten von Land war jedoch erlaubt.
4. Während der Fehde musste der Frieden in der Kirche, im Hause, beim Gang zur Kirche, bei der Rückkehr von der Kirche,
    beim Gang zum Gerichtstermin und bei der Rückkehr vom Gerichtstermin beachtet werden.

Die Hauptleidtragenden dieser kriegerischen Auseinandersetzungen waren die Bauern und ihre Familien. Ihnen verwüstete man nicht nur die Felder, sondern raubte und tötete ihr Vieh, zündete ihre Scheunen, Ställe und Häuser an und legte auch Hand an sie und ihre Familienangehörigen. Die kämpfenden Parteien gaben z.T. erst dann auf, wenn sie sich bis zum letzten Mann niedergemetzelt hatten.
Die Könige verloren durch das Fehdewesen nicht nur ihre Kämpfer, sondern mussten mit ansehen, wie ganze Landstriche zerstört wurden. So ist verständlich, dass schon die Merowinger die Fehde verbieten lassen wollten. König Childebert II. (+ 596) erließ im Jahre 596 ein königliches Dekret, in dem die Tötung im Rahmen der Fehde untersagt wurde. Auch in westgotischen, burgundischen und bayrischen Volksrechten wurde ein völliges Fehdeverbot befohlen. Aber die Verbote brachten nichts!
Erst im 11. Jh. versuchten Kirche und König, nun gemeinsam gegen die Fehden vorzugehen. Die Rachehandlungen wurden generell vom Freitag bis Sonntag, an allen hohen Festen, in der Fasten- und in der Adventszeit untersagt. Wer dagegen handelte, musste mit der Exkommunikation, der Verbannung und verschiedenen Züchtigungsstrafen rechnen. Ein totales Verbot konnte aber erst im Jahre 1495 ausgesprochen werden. Die Totschläger hatten sich von nun an auf folgende Art und Weise beim Getöteten, seinen Angehörigen und Verwandten zu entschuldigen:
"In der Kirche oder am Friedhof musste der Täter öffentlich, manchmal mit brennenden Kerzen in der Hand oder im Büßerhemd, oft verbunden mit bitten. Daran schloss sich die förmliche Verzeihung um Gottes willen und der Sühneeid (Urfehde), der mit Friedenskuss und Trinkgelage gefestigt wurde. Neben einer Geldleistung musste der Täter häufig Seelenmessen stiften, ein Stein- oder Holzkreuz als >Sühnekreuz< errichten, eine Wallfahrt zu Ehren Gottes und des Erschlagenen unternehmen und ähnliches.


Feldwebel

Das Wort Feldwebel lautet ursprünglich Feldweibel. Den zweiten Bestandteil "Weibel" leitet man gewöhnlich her von dem mhd. Zeitwort weiben, das "weben" bedeutet, an die schnelle Bewegung des Weberschiffchens erinnernd; auch sich hin und her bewegen. Es deutet also auf geschäftige Tätigkeit. "Weibel" heißt in Schwaben heute noch der Gerichtsdiener.
Bei den Landsknechten gab es Gemeinweibel und Feldweibel; beide waren Mittelpersonen zwischen dem Hauptmann und den Knechten. Die Gemeinweibel wurden monatlich im Ringe der Knechte gewählt, die Feldweibel wurden vom Feldobersten eingesetzt.
Der Feldwebel war nächst dem Hauptmann schon bei den Landsknechten der wichtigste Mann der Kompanie und diente diesem als Stütze bei den schriftlichen Geschäften. Bei Verhandlungen zwischen dem Hauptmann und den Knechten bildete er den Mittelsmann. Zwischen Uneinigen war er Schiedsrichter; darüber hinaus Drillmeister. Somit war er der weise Mann der Kompanie. Schon in einer Vorschrift für die Kurfürstlich-Brandenburgischen Truppen aus der Zeit des Kurfürsten Friedrich III. heißt es:" Der Feldwebel hat fast die ganze Last der Companie auff sich, und nichts bey der Compagnie geschehe, es sey so geringe, alß es wolle, das er nicht nachricht darvon habe."
Innerhalb der Bochumer Maiabendgesellschaft wird der Dienstgrad von Maischützen in den Junggesellengruppen geführt. Bei den Klangkörper nennt man sie Musikfeldwebel.
Die Ernennung zu diesem Dienstgrad erfolgt anlässlich des Exerzierabends durch den Junggesellenhauptmann auf Vorschlag der Gruppen- bzw. Corpsführer.


Feldwebelleutnant

Für einen Einsatzfall wurde zur Besetzung von Offizierstellen bei den Ersatztruppenteilen, der Landwehr und dem Landsturm mit "Allerhöchste Kabinetts-Order" (A.K.O.) vom 15.11 1877 der Dienstgrad "Feldwebelleutnant" in Preußen eingeführt. Diesen Dienstgrad konnten zunächst nur wiedereinberufene, längerdienende Unteroffiziere erreichen. Ihre Uniform entsprach der der Vizefeldwebel; Degen, Fußbekleidung und Schulterstücke waren dem Leutnant gleich. Ansonsten war die Uniform noch mit den Tressen und Auszeichnungsknöpfen der Unteroffiziere versehen, daher nannte man diese verärgert: "Kainszeichen", hinzu kam, dass sie, meist altgedient, immer noch unter dem jüngsten Leutnant rangierten.
Innerhalb der Maiabendgesellschaft wird diese Dienstgradbezeichnung auch heute noch geführt.


Fröndenberg

'Frundeberg' ist die älteste bekannte Form des Ortsnamens Fröndenberg; er ist zu finden in einer Urkunde des Papstes Coelestin III. aus dem Jahre 1197, ausgestellt für das bei Bentrop gelegene damalige Prämonstratenserkloster Scheda, das 1147 erwähnt wird und seine Gründung der Edelfrau Wiltrudis und ihrem Sohn Rathard aus dem Geschlecht der Rüdenberger verdankt. Um 1170 wird Rabodo von Rüdenberg auch als 'de Dalewic' (von Dellwig) bezeichnet. Sein Erbe ging auf die Söhne des Edelherrn Jonathas von Volmarstein über. Sie bauten sich an der Ruhr bei dem Dorfe Ardey eine Burg. Dort nahmen sie ihren Wohnsitz und nannten sich danach 'von Ardey'. 1296 lag diese Burg im Gebiet der Grafen von der Mark. 1318 wird zum letzten Male von einem Edelherrn von Ardey berichtet. Von der Burganlage blieben nur Mauerreste und Gräben übrig. Den Burgberg durchschneidet heute die Eisenbahnlinie nach Unna.
Bei dem Dorfe Fröndenberg gründete der Kölner Erzbischof Heinrich von Molenark zwischen 1225 und 1230 ein Kloster für Zisterzienserinnen. Graf Otto von der Mark, der später auch 'von Altena' nach seiner gleichnamigen Burg hieß, ließ auf seine Kosten den Bau der Klosterkirche beginnen (heutige Stiftskirche).Er gilt als deren Stifter. Nach den in der Zeit von 1257 bis 1270 ausgestellten Urkunden leitete seine Schwester Richardis als Äbtissin das Kloster. Der Patron des Klosters war neben der Jungfrau Maria der Märtyrer Mauritius (Anführer der Thebaischen Legion, Martertod um 300 zu St. Moritz in Wallis/Schweiz). Das Fröndenberger Wappen zeigt ihn in Ritterrüstung über dem märkischen Schachbalken.
Das Kloster der Zisterzienserinnen wurde allmählich in eine Versorgungsstätte für die Töchter des südwestfälischen Adels umgewandelt. 1550 spricht man urkundlich von einem freien Stift. Äbtissin und Stiftsdamen trugen an ihrer Tracht seit dem 18. Jahrhundert das Mauritiuskreuz. Am Mauritiustage (22. September) hatten die Fröndenberger in der 'Freiheit' eine Kirmes mit einem Markt. Im 17. Jahrhundert waren die Stiftsdamen lutherisch, katholisch oder reformiert. Ebenso hatten sich im Stift und in der Bauernschaft Fröndenberg drei christliche Gemeinden gebildet, die an Sonn- und Feiertagen abwechselnd die ehemalige Klosterkirche, jetzt Stiftskirche genannt, benutzten.1837 vereinigten sich Lutheraner und Reformierte zur evangelischen Gemeinde.1894 hatten die Katholiken auf dem Sodenkamp ein neues Gotteshaus, die Marienkirche; aber die Stiftskirche blieb Simultankirche. Das Stift Fröndenberg bestand bis 1812. Damals verfügte es über 187 landwirtschaftliche Betriebe, aufgeteilt in 'Höfe', 'Kolonien', 'Kotten' und 'Stellen', die im Umkreis von rund 20 km beiderseits der Ruhr lagen. Außer der frühgotisch begonnenen Stiftskirche, deren hoher Westturm erst 1900-1902 angebaut wurde, blieben das angrenzende Boeselagerhaus, die beiden Abteigebäude von 1607 und 1661 und das Stiftshaus an der 'Steinernen Treppe' erhalten.
In der 1230 erbauten Stiftskirche zu Fröndenberg befindet sich der Sarkophag des Graf Engelbert III. von der Mark. Dorthin wurde er, seinem letzten Willen folgend, unter Bewachung von 500 Gefolgsamen und erheblichen Verlusten durch kriegerische Angriffe der kölnischen Stadt Menden nach seinem Tode am 22. Dezember 1391 beigesetzt. Aus Dankbarkeit für die Stiftung des Maiabendfestes erfolgt dort alljährlich - am 3. Sonntag im April - die feierliche Kranzniederlegung der Bochumer Maiabendgesellschaft.

 

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Ehrendamen

Der Überlieferung nach handelt es sich bei den Ehrendamen um die 7 Töchter des Bürgermeisters der Stadt Bochum. Aus dieser Tradition heraus gehören sie zum Junggesellenoffizier - unter Führung eines Ehrendamenoffiziers -. Die maximal 7 Ehrendamen tragen bei offiziellen Anlässen die "Blau-Weißen-Farben" und fahren zum Ausmarsch unter Führung des Ehrendamenoffiziers in Kutschen nach Harpen.


Ehrengericht

Der Grundgedanke der Ehrengerichte lehnt sich an die altgermanische Rechtsanschauung an, dass der freie Mann nur von seinesgleichen abgeurteilt werden solle. Bereits Gustav Adolf setzte für seine Offiziere Regiments-Ehrengerichte ein, die über Beleidigungen befanden. In Preußen wurden zum ersten Male in dem 1784 ausgearbeiteten Entwurf eines Gesetzbuches des Allgemeinen Landsrechts Ehrengerichte zur Verminderung und Regelung der Zweikämpfe vorgeschlagen; doch kam dieser Gedanke Friedrichs des Großen, der ein Gegner des Zweikampfes war, nicht zur Ausführung, da sein Nachfolger hierüber anders dachte. Erst in der "Verordnung über die Bestrafung der Offiziere" vom 03.08.1808 erging zuerst eine gesetzliche Bestimmung über Einführung der Ehrengerichte bei dem Offizierskorps des stehenden Heeres; darin wir zum ersten Male das dienstliche und außerdienstliche Verhalten eines Offiziers der entscheidenden Beurteilung der Kameraden unterstellt und das dabei zu beobachtende Verfahren als "Ehrengericht" bezeichnet. In der Landwehrordnung vom 21.11.1815 wurden die Vorschriften über die Bildung von Ehrengerichten bei den Landwehr-Bataillonen gegeben. Das österreichische Heer führte 1867 Ehrengerichte ein. In der deutschen Armee bestanden sie bis 1919. Reichswehr und Wehrmacht verfügten in Ehrensachen der Offiziere über einen den Kommandeuren unterstellten Ehrenrat.
Das Junggesellenoffizier-Corps verfügt über die Institution des Ehrengerichtes.


Eichbaum-Silbertaler

Diese wurden zum ersten Mal 1996 beim 608. Maiabendfest öffentlich versteigert. Der Erlös aus dieser jungen Tradition kommt jährlich einer Bochumer Jugendorganisation zugute, vor dem Hintergrund der Jugendberufshilfe (Jugendarbeitslosigkeit, Beschäftigungsförderung und Berufsqualifizierung).
Die 3 Eichbaum-Taler, eine althandwerkliche Einzelausfertigung, sind aus 999er Feinsilber, haben Einzelgewicht von 35 Gramm bei 45 Millimeter Durchmesser und zeigen Motive des Bochumer Maiabendfestes.
Bewacht vom Junggesellen-Offizier-Corps und dem Grafen Engelbert mit seinen Mannen werden die Silbertaler ab Harpen an die Junggeselleneiche gebunden und somit vor Sonnenuntergang durch das Becktor in die Stadt gebracht. Die öffentliche Einzel- Versteigerung wird auf dem Husemann-Platz durchgeführt wobei der Ersteigerer neben seinem Silbertaler eine durch den Bochumer Oberbürgermeister und den Junggesellenhauptmann unterzeichnete Echtheitsurkunde erhält.


Exerzieren

Exerzieren heißt entsprechend dem lateinischen exercere "üben". Das Exerzieren war ursprünglich u.a. die Ausbildung in der Bewegung geschlossener Abteilungen, eine der damaligen Zeit angemessenen Gefechtsausbildung. Mit der fortschreitenden Entwicklung moderner Armeen verlor das Exerzieren an Bedeutung. Im ursprünglichen Wesen des Exzerzierens im Sinne von "üben" hat es in der militärischen Ausbildung seinen Wert behalten.
Einmal im Jahr - kurz vor dem Maiabendfest - "exerzieren" die Maischützen anlässlich des Exerzierabends.

 

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Chat

Unter diesem Begriff wird die Online-Unterhaltung zwischen zwei oder mehreren Usern eines Online-Systems verstanden. Erstmalig am 6. April 2001 wird die Bochumer Maiabendgesellschaft, vertreten durch den Vorstand, live im Chat-Room auf der vereinseigenen Homepage sein.

 

 

Corpsführer

Führer des Spielmann- bzw. Fanfarenzuges bei öffentlichen Auftritten der Klangkörper der Bochumer Maiabendgesellschaft.

 

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Degen

Degen hat mit dem altertümlichen Degen (= Kriegsmann, Held) nichts zu tun, obwohl das heutige Sprachgefühl es damit vermengt. Dieses Wort ist uralt und kommt schon z. B. im Hildebrandtsliede (8.Jahrhundert) vor, lautet im ahd. - degan -, im Angelsächsischen - thegn -, bedeutet ursprünglich Knabe, junger Mann und scheint mit dem griechischen - téknon ( = Kind) urverwandt zu sein. Ausdrücke wie alter "Haudegen", "Raufdegen" usw. beruhen mithin auf einer Vermischung zweier grundverschiedener Wörter. Im Italienischen und Spanischen als - dega -, im Französischen als - dague - bezeichnet. Die Herkunft ist jedoch unsicher; vielleicht stammt es aus dem Persischen. Es bezeichnet im 15. Jahrhundert einen längeren Dolch, der sich dann, als Hieb- und Stichwaffe, zum Degen (Hau- oder Stoßdegen) entwickelt und das Schwert verdrängt. Nach dem Verschwinden der Lanze wird der Degen im 16./17. Jahrhundert zur Waffe der Reiterei und der Vornehmen.
Den Offizieren der Bochumer Maiabendgesellschaft ( ab Fähnrich aufwärts) vorbehalten, zur Uniform gehörenden. Es werden Säbel, Löwenkopf- und Kavaliersdegen getragen. Der Pallasch ist eher selten.

 

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Bataillon

Unter Bataillon versteht man einen Truppenverband, der aus mehreren Kompanien bzw. Batterien besteht. Das Bataillon der Bochumer Maiabendgesellschaft setzt sich aus der I. bis IV. Kompanie sowie den Klangkörpern (Spielmannszug und Fanfarenzug) zusammen. Die Führung des Bataillons obliegt dem 1. Vorsitzenden, der somit im übertragenen Sinne in der Doppelfunktion eines "Bataillonkommandeurs" steht.


Bataillonsdegen

Fähnrichaspiraten erhalten nach erfolgreich abgelegter Fähnrichprüfung einen Bataillonsdegen. Nach Bewährung und Beförderung zum Leutnant geht dieser Degen in das Eigentum des Offiziers über.


Beirat

Der Beirat der Bochumer Maiabendgesellschaft 1388 e.V. hat die Aufgabe, den Vorstand fachlich und personell zu unterstützen, um das einzigartige Bochumer Maiabendfest der Nachwelt zu erhalten, zu pflegen und zu fördern. In den Beirat werden vom Vorstand der Gesellschaft Bürger der Stadt Bochum, insbesondere Persönlichkeiten aus Verwaltung, Wirtschaft und Verkehr, berufen, die sich der Bochumer Maiabendgesellschaft verbunden fühlen.


Bierzipfel

Diese entstanden aus dem Band der Ordenskreuze der studentischen Orden.Auch in der Maiabendgesellschaft wird der Bierzipfel getragen. Hierbei handelt es sich um eine schmale Schärpe, meist ca. 28mm breit, in den "Blau-Weißen-Farben", deren Enden in Silber eingefasst und meistens sehr filigran graviert sind. Der Bierzipfel wird als äußeres Zeichen zum Frack, rechtsseitlich, getragen.


Birkemeier

Trinkgefäß der Maischützen aus einem Birkenstamm mit einem Fassungsvermögen, je nach Größe, bis zu 5 Litern. Wird zum Ausmarsch von "Birkemeier-Trägern" getragen. Sie haben dafür zu sorgen, dass die Schützen und Offiziere während des Ausmarsches mit gekühlten Getränken versorgt werden. Darüber hinaus dient der Birkemeier während Versammlungen und anderen Veranstaltungen hin und wieder als Trinkgefäß, wobei die "Birkemeierrunde" durch ein besonderes "Zeremoniell" eingeleitet wird.


Biwak

Nach der geläufigen Erklärung liegt das deutsche "Beiwacht" oder "Beiwache" (mhd. Biwake) zugrunde. Beiwachten waren die im Freien lagernden größten Außenposten, die sich vor- und seitwärts neben den alten, meist von Wällen und Gräben eingefassten Lagern befanden. Das Wort "Beiwache" oder "Beiwacht" ist jedoch in älterer deutscher Sprache nicht nachzuweisen. Der Sprachforscher Rudolf Kleinpaul führt das Wort "Biwak" auf das altdeutsche "Bifang" zurück, das in alten Urkunden ungemein häufig vorkommt. Das Biwak ist ein Lager unter freiem Himmel oder in Zelten.
Die Bochumer Maiabendgesellschaft führt einmal jährlich ihr traditionelles "Großes Biwak" in der Innenstadt Bochums durch. Zum Höhepunkt des Tages gehört die Vorstellung des amtierenden Junggesellenhauptmanns, der die Maischützen nach Harpen führen wird. Darüber hinaus präsentieren sich die Kompanien, das I.O.C., die Ehrendamen und die Klangkörper der Maiabendgesellschaft an verschiedenen Plätzen in der Innenstadt.


BO-Maus-Bande

Darsteller der Harpener Maischützenschule erzählen die Geschichte des Maiabendfestes in einem Theaterstück mit Musik. Das 1998 uraufgeführte Kindermusical wurde jetzt überarbeitet, mit Humor gewürzt, technisch verfeinert und mit neuem Ensemble auf die Bochumer Bühnen geschickt.


Burg Blankenstein

In den Jahren 1227 - 1230 ließ Graf Adolf von der Mark "auf dem blanken Stein" - nahe der Isenburg, mit den Steinen der Isenburg, die Burg Blankenstein errichten, umso den Wiederaufbau der Isenburg zu verhindern. Die Burg hat für die Stadt Bochum eine besondere historische Bedeutung, da hier der alten Überlieferung zufolge Bochum durch Graf Engelbert II. von der Mark 08. Juni 1321, im Rittersaal der Burg Blankenstein, Bochum die Stadtrechte verliehen wurden. Gleichzeitig wurde dem Bochumer Schultheissen, dem Ortsvorsteher also, die Straf- und Zivilgerichtsbarkeit übertragen. Nur drei Jahre später, im Jahre 1324, erhielt Bochum das Recht, jährlich drei Pferde- und Krammärkte durchzuführen. Der Stifter des Bochumer Maiabendfestes, Graf Engelbert III. von der Mark, residierte in der Zeit von 1347 bis 1391 auf Burg Blankenstein.


Die Burg Mark

Gesichert ist, dass die Ansiedlungen wie Soest oder Dortmund Märkte aufwiesen, auf denen es zu einem Austausch der Agrarproduktion des nördlichen Flachlandes im Austausch gegen Pelze oder vereinzelt Eisenwaren des Süderlandes kam. Den Charakter einer mittelalterlichen Stadt nahmen diese Orte jedoch erst im 12. und 13. Jhd. an.
In dieser Zeit lag die kirchliche Verwaltung in den Händen der Erzbischöfe von Köln, die weltliche Verwaltung hingegen in den Händen des Werler Grafengeschlechtes, das sich um 1100 in die Arnsberger und Kappenberger Linie aufteilte. In dieser Zeit kaufte Eberhard, der spätere Graf von Altena (gest. 1180), ein Sohn des Grafen von Berg, das Schloß Altena an der unteren Lenne. Einer der drei Söhne von Eberhard, Friedrich von Altena (gest. n. 1193) kaufte von den Herren von Rüdenberg die Burg Mark an der Ahse. So fasste das Geschlecht der Grafen von Altena sowohl im Süden als auch im Norden der späteren Grafschaft Mark Fuß, ohne jedoch in dieser Zeit die Abhängigkeit von dem Kölner Erzbischof abschütteln zu können.
Diese besaßen neben ihrer kirchlichen Gewalt viel - entweder durch die Könige oder von Fürsten erworbene - weltliche Gewalt. Die Vereinigung und der Ausbau von kirchlicher und weltlicher Macht gelang besonders den Bischöfen von Münster und Paderborn, während die Erzbischöfe von Köln dies nicht in diesem Maße erreichten. Sie bekamen auch erheblichen Widerstand durch die politisch Mächtigen in ihrem Einflussgebiet. Die Führer des Widerstandes gegen die Machtausdehnung der Kölner Erzbischöfe, die das Ziel eines nordwestdeutschen Teilstaates verfolgten und damit die Macht der kleineren Landesherren zurückdrängen wollten, waren in Westfalen die Grafen von Altena - Mark und die Arnsberger Grafen. Während viele fürstliche Familien, wie die Grafen von Kappenberg, ihren Besitz dazu verwendeten, Klöster zu bauen oder auszustatten (z.B. das Prämonstratenser Kloster in Kappenberg), verstanden es die märkischen Grafen, so auch die Grafen von Altena, ihren Besitz zu vermehren, auszubauen und im Machtkampf gegen die Erzbischöfe von Köln zu befestigen. Der Machtkampf gipfelte in der Ermordung des heiligen Engelberts 1225 durch seinen Verwandten, den Grafen Friedrich von Altena - Isenberg, der 1226 in Köln hingerichtet wurde. Nach der Verhängung der Reichsacht ergriff der Erbe und Vetter von Friedrich, Graf Adolf I. von Altena - Mark, welcher überwiegend nur die nördlichen Besitzungen mit der Burg Mark im Mittelpunkt besaß, entschlossen Partei für den Kölner Erzbischof und rettete dadurch die Erbgüter des Hauses im Süderland, besonders die Burg Altena, den Stammsitz des Hauses. Somit ist Graf Adolf I von Altena - Mark als der eigentliche Gründer der Grafschaft Mark anzusehen. Nachdem die Wogen der Erregung über die unerhörte Mordtat sich gelegt hatten, versuchte er nach und nach, sich dem Einfluss des Kölner Erzbischöfe zu entziehen und damit auch ihrer zusätzlichen herzoglichen (weltlichen) Macht. Zwei Maßnahmen führte Adolf I gezielt durch. Zum einen verstand er es, viele ihm wohlgesonnene Adelige in wichtige Positionen bei Gericht oder in der Verwaltung zu bringen, zum anderen musste die eigene Macht stabilisiert werden durch Burgen und die Gründung von befestigten Städten. Das Recht der Bewilligung der Erbauung von Burgen und beseitigten Städten hatte aber seit 1180 der Erzbischof von Köln, der die Zustimmung zur Befestigung der Stadt Hamm zuerst nicht geben wollte. Im blutigen Kampf gegen den Kölner Erzbischof gewannen 1288 die Grafen von Altena und ihre Freunde und erhielten so viele Rechte zugesprochen, u.a. auch das Recht, Burgen und befestigte Städte zu bauen. So ist es nicht verwunderlich, dass besonders in den letzten Jahrzehnten des 13. Jhds. viele Städte und Burgen in der Grafschaft Mark erbaut wurden. Die Kämpfe, in denen die märkischen Grafen siegreich waren, gingen jedoch sowohl kriegerisch als auch juristisch weiter. So kam 1447 die Stadt Soest aus dem Kölner Machteinfluss zum Machteinfluss der märkischen Grafen. Im Kampf gegen die Bischöfe von Münster konnten sich die märkischen Grafen nicht durchsetzen, so dass die Lippe endgültig die nördliche Grenze der Grafschaft Mark wurde. Dadurch, dass die Städte der Grafschaft Mark wirtschaftlich aufblühten, stieg der politische Einfluss der märkischen Grafen immer mehr.
1333 heiratete Adolf II. Margareta von Cleve. Aus der Ehe ging der älteste Sohn Graf Engelbert III. von der Mark, *1333 der Stifter des Bochumer Maiabendfestes hervor. 1391 wurde die Grafschaft Mark mit dem Herzogtum Cleve vereinigt. Daraufhin verlor die Burg Mark die Bedeutung, die sie als Sitz der Grafen im Mittelalter gehabt hatte. 1609, nach dem Tode des kinderlosen Johann Wilhelm, fiel die Grafschaft Mark und mit ihr die Burg und die Stadt Hamm an das Haus Brandenburg - Preußen. Quartier nahmen die neuen Landesherren aus Berlin nicht mehr auf der Burg. Stattdessen diente ihnen bei ihren Reisen in den Westen der im Osten der Stadt errichtete Grafenhof als Quartier, von dem nichts mehr erhalten ist, der sich aber in Marians Stich von 1647 von der Stadtmauer im Osten heraushebt. Nach der Verlegung des Hauptwohnsitzes nach Cleve wurde der Verfall der ehemaligen Burg besonders durch den 30jährigen Krieg beschleunigt.
1819 erstand der Major Vorster das ganze Anwesen Mark mit dem Burghügel. Die Erben verkauften das Anwesen Mark zusammen mit Kentrop an Richard Loeb, den Besitzer von Caldenhof. 1918 gingen dann der Burghügel und 1938 der Hof in den Besitz der Stadt Hamm. Von der alten Wasserburg sieht der Besucher heute nur noch ein Gelände mit dem künstlichen Burghügel und den von der Geithe gespeisten Graben. In der Nähe liegt das "Markgrafenufer", das eigentlich dem Erbauer der Burg zu Ehren "Graf von der Mark - Ufer" heißen müsste.


Burg Wetter

Die Burg Wetter wird zum ersten Mal im Jahr 1273 erwähnt, als Graf Engelbert II. von der Mark sie als Hochzeitsgeschenk seinem Sohn Eberhard übergab. Die Burg Wetter wurde von den Grafen von der Mark hauptsächlich als märkischer Vorposten gegen das kurkölnische Volmarstein mit dem Ziel der territorialen Durchdringung und Sicherung der Gebiete südlich und nördlich der Ruhr errichtet. Etwa ab 1300 wird von der Burg Wetter aus das Amt Wetter verwaltet, das zunächst aus Wetter und Ende besteht. Nach der Zerstörung Volmarsteins 1324 kommen Volmarstein, Wengern und Herdecke dazu, einige Jahrzehnte später auch die Gerichte Schwelm und Hagen. Fast ein Jahrhundert lang gehört das Gericht Westhofen ebenfalls zum Amt Wetter. Mit der Einführung der märkischen Amtsverfassung kam auch zu Beginn des 14. Jahrhunderts ein Amtmann der Grafen von der Mark, der in der Regel dem regionalen Adel angehörte, nach Wetter. Fast gleichzeitig, 1355 unter Graf Engelbert III. von der Mark, erhielten Freiheit und Dorf, die eine Verwaltungseinheit bildeten, das Freiheitsprivileg. Das bedeutete hauptsächlich eine kommunale Selbstverwaltung, eine begrenzte örtliche Gerichtsbarkeit mit der Lösung vom gräflichen Gericht und das Recht zur Bürgermeisterwahl. 1391, nach dem Tode des Grafen Engelbert III. von der Mark, er verstarb am 22. Dezember 1391 auf Burg Wetter, fällt die Mark durch Erbschaft an den kleveschen Zweig der Familie. Seit 1417 führen die Landsherren den Titel "Herzog von Kleve und Graf von der Mark". 1511 kommen die Länder Jülich, Berg und Ravensberg an Kleve-Mark. 1614 werden die Länder geteilt, wobei Kleve-Mark und Ravensberg an Brandenburg fallen. Seitdem ist die Mark mit dem Geschick des Hauses Hohenzollern verbunden.

 

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