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Aufhören, wenn´s am schönsten ist (RN)

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Aufhören, wenn´s am schönsten ist

Unter den Bildern des Maiabendfestes war in den vergangenen Jahren immer auch dieses: Der Junggesellenhauptmann und der Oberbürgermeister Seit´ an Seit´. Nun geben Thorsten Horn (r.) und Ernst-Otto Stüber (l.) beide ihre Ämter weiter, in deren Ausübung sie das Gesicht des Bochumer Traditionsfests maßgeblich geprägt haben. Volker Protzel, der Vorsitzende der Maiabendgesellschaft, würdigte schon vor dem diesjährigen Auszug Stübers Einsatz für das Maiabendfest. Er erinnerte an die "Regenschlachten", zu denen der Maiabend in den vergangenen Jahren oft genug ausgeartet war und daran, dass Stüber unverdrossen stets ohne Mantel oder Schirm mitgelaufen war und dabei manches Mal derart durchnässt wurde, dass vor dem Einzug in die Stadt erst einmal Umziehen angesagt war. Diese Leistung war der Gesellschaft den "Ehrentambourstab wert", mit dem Stüber am Samstag ausgezeichnet wurde. "Ein wundeschönes Geschenk", fand der OB.

Reich beschenkt sieht sich auch Thorsten Horn, der nach der Devise handelt, dass man aufhören soll, wenn es am schönsten ist. "Das war heute mein Maiabendfest", sagte er stolz nach der Rückkehr in die Stadt. Diese tolle Atmosphäre könne nur schwer noch übertroffen werden. Aber auch, um andere nicht zu übertreffen, steigt er aus dem Sattel: "Willi Hölting und Heinz-Jürgen in der Beck, die vor mir fünf Mal Hauptmann waren, haben so viel geleistet. Ich möchte ihren Rekord nicht brechen." Noch im Abgang erweist er sich so seines Amtes würdig.PvD

Quelle: Ruhr Nachrichten (Bochum)