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Petrus ist doch ein echter Bochumer Maikerl (Stadtspiegel)

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Petrus ist doch ein echter Bochumer Maikerl

Mit Junggesellenhauptmann Stefan Vahldieck an der Spitze holten die Junggesellen ihre Eiche


Ob Petrus in diesem Jahr Mitglied der Bochumer Maiabendgesellschaft geworden ist, ist ein gut behütetes Geheimnis. Doch er sorgte beim 619.Maiabendfest für strahlenden Sonnenschein. Und so mussten die Bochumer Maikerls und Maimädels viel Schweiß vergießen, bis sie unter der Führung von Junggesellenhauptmann Stefan Vahldieck im Harpener Bockholt ankamen.

"Auf nach Harpen!", nach dieser traditionellen Aufforderung des Junggesellenhauptmanns zog der "Maischützen-Lindwurm" mit 85 Gruppen und 2.500 Marschierern mit Oberbürgermeisterin Otilie Scholz an der Spitze durch die mit Fahnen nachgestellte Beckporte hinaus nach Harpen.
Bester Stimmung zogen der Hauptmann, sein Adjutant Jean-Pascal Lohof, das Junggesellen-Offiziers-Corps, Mitglieder des Rates, viele Vereine und Gruppen - trotz "qualmender Socken" - in den Bockholt ein und suchten sich ein schattiges Plätzchen.
Der "Lohn" nach acht Kilometern im "beheizten" Bockholt: Frisch gezapftes Pils, warme Erbsensuppe, freundliche Sticheleien vom Bauern Albert, genannt Schürenhöfer, wenige Efeukränze für die Honoratioren oder Efeurosetten und dann endlich die Junggeselleneiche. Im Festzelt stellte dann die BO-Maus-Bande gekonnt das Festgeschehen dar. Mit dem alten Spruch. "Sunne, Sunne, der Baum is usse", zogen die Junggesellen pünktlich wieder in die Stadt ein. (eur)

02.05.2007 / "die letzte Seite" / Stadtspiegel Bochum