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Rede Benefizkonzert

Rede Benefizkonzert am 20. Mai 2011

Sehr geehrte Damen und Herren,
es ist mir eine Ehre, Sie im Namen der Bochumer Maiabendgesellschaft anlässlich des heutigen Benefizkonzertes hier im Audimax der Ruhruniversität begrüßen zu dürfen.
Besonders begrüßen möchte ich stellvertretend für unsere Oberbürgermeisterin, die Bürgermeisterin Frau Erika Stahl,
des Weiteren begrüße ich den Kanzler der Ruhruniversität Bochum Herrn Gerhard Möller, der uns diese Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung gestellt hat, an dieser Stelle nochmals meinen persönlichen Dank.
Vom Christlichen Hospiz St. Hildegard heiße ich herzlich willkommen den Geschäftsführer Herrn Ulrich Kemner,
sowie von der Stiftung Bochumer Symphonie den Vorstand, vertreten durch Frau Marina Grochowski und Herrn Thomas Jorberg,
Für die musikalische Unterstützung des heutigen Konzertes bedanke ich mich bei dem Chor, MGV Einigkeit 1880 Bochum Marmelshagen, unter der Leitung von Herrn Musikdirektor Ulrich Jung.
Ein besonderes Dankeschön für ihren kostenlosen Auftritt geht an die Bochumer Symphoniker unter der Leitung von Herrn Generalmusikdirektor Othmar Mága.
Mit diesem Benefizkonzert möchten wir darauf hinweisen, dass wir nicht nur Tradition und Brauchtum pflegen, sondern auch Augen und Ohren haben für die kulturellen und sozialen Probleme unserer Stadt und dieses schon seit ca. 11 Jahren.
Bekannt sind die Bochumer Symphoniker in der ganzen Welt, ihre Musik wird hoch geschätzt in den Städten unserer Region. Größte Sympathie schlägt ihnen entgegen, wenn sie in Bochum spielen.
Da sie – die Bochumer Symphoniker - keine Herberge haben, geschieht dies in einem Dutzend Lokalitäten, wie hier und heute im Audimax der Ruhruniversität Bochum.
So abwechslungsreich das Nomadenleben sein mag, für ein Klasse-Orchester ist das auf Dauer kein akzeptabler Zustand. Die Bochumer Symphoniker sind das reine Konzertorchester im Ruhrgebiet. Was ihnen fehlt, ist ein eigenes Konzerthaus. Wenn sie sich künstlerisch auf hohem Niveau weiter entwickeln wollen und sollen, dann brauchen sie einen festen Ort für Proben und Konzerte als Basis.
Ein Konzertsaal für viele Besucher und Besucherinnen mit besten Klangqualitäten, Platz zum Proben und Räume für die Verwaltung. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit!
Deshalb haben wir uns entschlossen, die Hälfte aus dem Erlös des heutigen Abends der Stiftung Bochumer Symphonie zukommen zulassen.
Die andere Hälfte des Erlöses erhält das Christliche Hospiz St. Hildegard in Bochum.
Mit dieser Aktion wollen wir einen kleinen Teil mit dazu beitragen, dass Mitarbeiter dieser Institution ihren Aufgaben nachkommen können, den unheilbar erkrankten und sterbenden Menschen zu helfen und begleitend zur Seite zu stehen.  
Sie -meine Damen und Herren- sorgen in doppelter Hinsicht dafür, dass dieses Benefizkonzert eine Wohltat wird: Während wir einen wunderbaren Musikabend genießen dürfen, - so hoffe ich - beschert dieser Kunstgenuss leidgeprüften Menschen auf der anderen Seite Hoffnung, Zuwendung und Hilfe.
Ich wünsche Ihnen nun einen inspirierenden Konzertabend mit den Bochumer Symphoniker und dem Chor MGV Einigkeit 1880.


Blau-weiß

Karl-Heinz Böke