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Ein Gruß an den Kuhhirten (WAZ)

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Ein Gruß an den Kuhhirten (WAZ)

 

Nach dem schönen Erfolg im vergangenen Jahr erfährt das „Kuhhirtenfest" auf dem Boulevard am kommenden Samstag, 19. September, eine Neuauflage. Von 10 bis 18 Uhr kann man/frau sich wieder einmal in die „gute alte Zeit" zurück versetzen lassen..

Das Kuhhirtenfest ist eine Aktion der Interessengemeinschaft Boulevard, allerdings ist es keine reine Verkaufsveranstaltung. Vielmehr kann man hier Handwerken, Schmuckherstellern, Holzschnitzern und Marktfrauen „wie früher" bei der Arbeit zu sehen. Ganz konkret lässt sich lokale Vergangenheit erleben: So bringt das Schuhhaus Lötte die Geschichte des Schuhmacherhandwerks nahe, und das Modehaus Baltz, seit 182 Jahre in Bochum, macht anhand von Fotos und Unikaten auf seine lange Tradition aufmerksam. Bei der stündlichen Führung mit der „Frau des Kuhhirten" im historischem Gewand wird Wissenswertes über das alte Gerberviertel und die Propsteikirche vermittelt.

Die „Gruppe 1388" der Bochumer Maiabendgesellschaft lässt in mittelalterlicher Gewandung die Bochumer Historie, wie sie sich vor dem Industriezeitalter darstellte, aufleben. „Das ist kein trockener Geschichtsunterricht, sondern ein lebendiges Vergnügen", so IG-Boulevard-Sprecher Jürgen in der Beeck.

WAZ-Redakteur Jürgen Boebers–Süßmann wird am Nachmittag (15.30 Uhr) in einer kleinen Lesung „Bochumer Dönekes und Geschichten" aus seinen unterhaltsamen stadthistorischen Büchern „Do kass di drop verloten" und „Links und rechts der Renne" vorstellen. Die Herren der Darstellungsgruppe „Bochum 1388" und die original Bochumer Marktfrau „von früher" freuen sich schon auf das Kuhhirtenfest am Samstag auf dem Boulevard.

 

WAZ Bochum ,Lokales Bochum, 16.09.2009