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Fähnrichsverpflichtung 2005

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Fähnrichsverpflichtung 2005 
 
Fähnrichsverpflichtung


Rede vom Vorsitzenden Volker Protzel:

Die Bochumer Maiabendgesellschaft ist heute am Sinnbild des Bochumer Maiabendfestes, der Junggeselleneiche, angetreten, um zwei neue Fähnriche des IOC auf die Statuten der BMG zu verpflichten:
- Benjamin Schreiner
- Stefan Vahldieck
Beide Fähnriche haben die Offiziersprüfung mit Bravour bestanden. In einer 5-stündigen Prüfung mussten sie allen anwesenden Offizieren beweisen, was in Ihnen steckt. Fragen zur Geschichte des Maiabendfestes und der Stadt Bochum wurden exakt beantwortet und auch im praktischen Teil haben beide gezeigt, dass sie physikinteressierte Maischützen sind. Eine stramme Leistung, die aufgrund der Dauer der Prüfung einem Staatsexamen nahe kommt.
Das Bataillon, das heißt die alten Offiziere, zollen beiden Fähnrichen heute ob Ihrer grandiosen Leistung Respekt. Wir sind angetreten, um Ihnen und aller Welt zu zeigen, dass sie jetzt zu unserer Gemeinschaft gehören. Eine Gemeinschaft, die unsere Stadt Bochum mag, der ihr Schicksal und ihre Freiheit wichtig sind. Uns leiten Liebe zur Heimatstadt, Gemeinschaftssinn und über allem der Wille, Eigenart und Selbständigkeit dieser Stadt zu wahren. Wir fördern in Bochum den Bürgersinn sowie die Jugend und althergebrachte Sitten und Gebräuche, insbesondere das Maiabendfest.
Das Maiabendfest war bis heute überlebensfähig, weil es im Miteinander und nicht im Gegeneinander der Generationen gefeiert wurde. Geprägt von Toleranz und Rücksichtnahme. Die Jugend ist es, die den Fortbestand unseres schönen Maiabendfestes sichert. Deshalb steht ihr unsere besondere Achtung zu. Aber auch die Jungen Offiziere müssen den Alten Offizieren Respekt zollen, denn die alten haben den Weg bereitet, den die Jugend jetzt betritt, um ihn weiter zu beschreiten und auszubauen. So ist der Respekt vor der Leistung des anderen nicht nur der Grund warum wir heute angetreten sind, sondern dieser Respekt ist der Grundpfeiler auf dem unsere Tradition seit Jahrhunderten ruht. Erfahrung und jugendlicher Elan haben in der Vergangenheit dem Maiabendfest gut getan Deshalb sind wir an dieser Eiche, denn was unsere Väter geliebt, das wollen wir lieben auch - und treu wir bleiben dem alten Brauch.