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Zapfenstreich 2001

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Zapfenstreichabend beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst

Erstmalig in der Nachkriegsgeschichte des Bochumer Maiabendabendfestes begann der traditionelle Zapfenstreichabend mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Propsteikirche - Sankt Peter und Paul - zu Bochum. Nachdem das Bataillon der Bochumer Maiabendgesellschaft und die Abordnungen der Gastvereine auf dem Kirchenvorplatz aufmarschiert waren, zogen die Fahnenkommandos feierlich in die Propstei-Kirche ein, um im Chorraum Aufstellung zu nehmen. Der feierliche Gottesdienst wurde durch Frau Pastorin Heike Lengenfeld-Brown und Herrn Kaplan Christian Becker gehalten. Zur liturgischen Gestaltung trug der 60 Stimmen starke Chor der Eppendorfer Liederfreunde sowie der Höntroper Posaunenchor bei. In diesem feierlichen Rahmen wurde die gute Nachricht allen Anwesenden weitergegeben. Im Anschluss an den Gottesdienst marschierte der Festumzug um 20.20 Uhr von der Propsteikirche zum Husemannplatz. Hier fand der traditionelle Zapfenstreich, der erstmalig 1836 auf dem Bochumer Marktplatz durchgeführt wurde, zum Gedenken an unsere Toten statt. Die Festansprache hielt der 1. Vorsitzende, Major Volker Protzel und die Kommandos erteilte gekonnt der Junggesellenhauptmann Thorsten Horn. Wie bereits in der zurückliegenden Zeit wurde der "Große Zapfenstreich" wieder durch das Ruhrkohle Orchester in Verbindung mit dem Spielmannzug der Bochumer Maiabendgesellschaft gespielt, wobei Hauptmann Heinz Jürgen in der Beek bei dem Lied: "Ich hatt` einen Kameraden..." in bewährter Art und Weise die Glocke erklingen ließ. Mit diesem traditionellen Zapfenstreich wurde das vaterstädtische 613. Maiabendfest im Jahre 2001 in dieser neuen Form eingeleitet.