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Vorwort zum 613. Bochumer Maiabendfest 2001

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Zum 613. Maiabendfest
Ein Fest der Gemeinschaft von Herz
In dieser Woche erlebt die Bochumer Maiabendgesellschaft 1388 e.V. den Höhepunkt des zurückliegenden arbeitsreichen Jahres. Zum 613. Mal heißt es dann wieder in der Geschichte des in Deutschland ältesten Brauch:

 

"Wäe goet met noe Harpen?!"
Das Fest der Junggesellen - nur noch wenige Tage trennen uns von dem traditionellen Maiabendfest - wird stetig mit derselben Begeisterung gefeiert, mit der es schon vor Jahrhunderten unsere Väter getan haben. Die letzten Vorbereitungen wurden bzw. werden getroffen, denn beim Zapfenstreich und beim Ausmarsch sowie bei der Eichbaumpflanzung muß alles in bewährter Weise über die "Bühne" gehen.
Bevor wir jedoch an dieser Stelle über den aktuellen Ablauf Maiabendfest berichten werden, haben zum Auftakt des 613. Maiabendfestes unser 1. Vorsitzende, Major Volker Protzel und der amtierende Junggesellenhauptmann, Thorsten Horn, das Wort.

Blau-Weiß

 

Grußwort des Vorsitzenden

Volker Protzel - VorsitzenderLiebe Bochumer Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Maimaids und Maikerls,

613 Jahre Bochumer Maiabendfest - das "Erste" in einem neuen Jahrtausend. Mit diesem Fest feiern Bochumer kein Überbleisel einer bereits vergangenen Zeit oder Epoche sondern seit Jahrhunderten eine jährliche Neuauflage des Appells an die Zusammengehörigkeit der Bochumer, an unser Bochumer Selbstbewußtsein und unsere Heimatliebe. Wir alle können stolz auf dieses Fest sein, denn es ist ein Fest, welches uns Bochumer mental stark macht und um das uns viele "Ruhrstädter" beneiden.

Maikerls und Maimaids stellen die Liebe zur Heimat und zu den in ihr lebenden Menschen nicht oberflächlich zur Schau sondern sie leben diese - täglich und das nicht nur zum Maiabendfest. Insoweit ist das Maiabendfest nur der Höhepunkt eines für das Gemeinwesen tätigen arbeitsreichen Jahres.

Schauen Sie sich den farbenprächtigen Ausmarsch nach Harpen an und sehen Sie die vielfältigen Facetten kulturellen Zusammenlebens in Bochum. Die vielen Vereine und Verbände, die auch alle nur eines im Sinne haben: In ihrem Bemühen um den Menschen das Leben für den Einzelnen durch Gemeinschaftserlebnis ein wenig lebens- und liebenswürdiger zu machen.

Deshab bleiben Sie nicht in ihren eigenen vier Wänden, wenn tausend Beine leichtfüßig den langen Weg nach Harpen und zurück gehen. Kommen Sie zum Maiabendfest und Sie werden eine Erfahrung machen, jetzt erst recht daheim zu sein - hier in Bochum, bei einem Fest der Gemeinschaft von Herzen.


"Blau-Weiß"
Volker Protzel
Vorsitzender