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Presseberichte 2006

Mehr powern! (WAZ)
 
KOMMENTAR

Das Maiabendfest stirbt aus! - Zugegeben: Diese Formulierung ist pointiert, und hoffentlich wird sie niemals wahr. Aber wahr ist auch, dass inzwischen längst die Alarmglocken schrillen müssten: Immer weniger Mitglieder, immer weniger Akzeptanz bei den Bürgern und den Geschäftsleuten zehren an der Reputation und am Lebensnerv der blau-weißen Traditionsveranstaltung.

Wie kann man junge Leute gewinnen, wie das Fest attraktiver machen? Das sind drängende Fragen, die schon oft gestellt wurden, ohne bislang ernsthaft beantwortet worden zu sein. Und es sind Fragen, die die Maiabendgesellschaft nicht allein beantworten kann; für einen Fest-Neustart ist die Finanz- und Personaldecke des Vereins viel zu dünn.

Hilfe von Außen ist in diesem Fall dringend geboten. Neben Kaufleuten und/oder Sponsoren ist vor allem die Stadt gefragt. Das Maiabendfest ist ein Bochumer "Alleinstellungsmerkmal" und sollte als solches offensiv und großzügig vermarktet werden. Wenn man sieht, wie andernorts für die zeitgemäße Darstellung von Traditions- und Heimatfesten gepowert und geworben wird, muss man sagen: Bochum verschläft hier eine Marketing-Chance. Und das seit Jahren.

Quelle: Jürgen Boebers-Süßmann WAZ
 
Suche nach neuen Wegen (WAZ)

Die Jahresversammlung der Maiabendgesellschaft hat den Vorsitzenden Volker Protzel im Amt bestätigt. Drängendste Aufgaben bleiben die Mitgliederwerbung und die Neu-Ausrichtung des Maiabendfestes Volker Protzel, seit dem 29. Oktober 1997 Vorsitzender der Maiabendgesellschaft, hängt drei weitere Jahre dran. Auf der gut besuchten Jahreshauptverammlung der Maischützen am Mittwochabend wurde der 53-Jährige mit überwältigender Mehrheit im Amt bestätigt, ebenso wie Vorstandsmitglied Sebastian Krüger (36).

Gerührt nahm Protzel seine Wiederwahl an. Die Uhr zeigte zu diesem Zeitpunkt 22.13 Uhr, da hatte der Ober-Blau-Weiße - wie alle anderen - schon zwei Stunden Sitzung hinter sich, und das auch noch mit einer dicken Bronchitis. Doch das gesundheitliche Handicap war es nicht, was den Vorsitzenden an diesem Abend wirklich plagte. Vielmehr wird es die erschreckende Entwicklung der Mitgliederzahlen gewesen sein. Finanzvorstand Michael Schüren (38) hatte mit seiner Powerpoint-Präsentation für ein Raunen im Saal gesorgt. Tatsächlich sind die Zahlen in allen vier Kompanien der rund 600 Mitglieder starken Gesamtgesellschaft stark rückläufig, 60 bis 90 Prozent Mitgliederschwund stehen für die Kompanien seit 1999 zu Buche. Schüren wies darauf hin, dass die Entwicklung der Mitgliederstruktur keineswegs mit dem immer mal wieder vermuteten "natürlichen Verlust" zu tun hat: Tatsächlich waren 80 Prozent normale Austritte, nur 20 Prozent Todesfälle. Betrug die Zahl der Neuaufnahmen 1999 noch 46 Personen, so waren es 2006 gerade mal 6. "Das sollte uns zu denken geben", so der Vorstand.

Protzel wies in seiner Ansprache dann auch darauf hin, dass jede/r Blau-Weiße in der Pflicht stünde, Mitglieder zu werben. "Wenn jedes Mitglied im nächsten Jahr nur ein weiteres Fördermitglied gewinnt, wären wir wieder der mitgliederstärkste Verein in Bochum, noch vor dem VfL."

Einher ging die Mitglieder-Diskussion mit der Suche nach neuen Inhalten für Bochums ältestes Heimatfest. "Die Frage, welchen Zusatznutzen können wir jungen Leuten bieten, oder auch die finanzielle Unterstützung junger Offiziere, dürfen keine Tabuthemen sein", mahnte der Vorsitzende. Wie die konzeptionelle
und inhaltliche Neuausrichtung angepackt werden soll, dazu gab es am Mittwoch keine Antworten. Deutlich wurde aber der Wunsch, mit der Stadt und der City-Kaufmannschaft nach Ideen für eine Neu-Ausrichtung suchen zu wollen. Das traditionsreiche Maiabendfest als modernes Stadtfest und Bochumer Besonderheit aufzustellen, in diese Richtung zielen die Überlegungen, die allerdings gleichfalls von Finanzierungsproblemen überlagert werden. Dass der Verein den "Relaunch" allein schaffen könnte, ist unwahrscheinlich. Der Jahresüberschuss der Gesellschaft betrug nach Abzug aller Unkosten gerade mal schlappe 980 Euro.

Quelle: Jürgen Boebers-Süßmann WAZ
 Königsschießen der 2. Kompanie (WAZ)
 
Die 2. Kompanie der Bochumer Maiabendgesellschaft hat ihren König für die Regentschaft 2006/07 ausgeschossen. Das scheidende Königspaar Klaus und Teresa Filipiak übergab die Insignien an Hans-Joachim und Elisabeth Baldmus.
Erfolgreiche Schützen waren u.a. in diesem Jahr Ernst Kamulski (Krone), H.-J. Baldamus (Kopf), Martin Credé (re. Flügel) und Herbert Stobbe (li. Flügel).
Der im Anschluss an das Schießen veranstaltete Königsball der "Zwoten" fand im "Haus Waldesruh" statt. Kompaniehauptmann Hermann-Josef Braun überreichte den Maischützen die Orden und gratulierte dem neuen Königspaar.

Quelle: WAZ

Stefan Vahldieck führt die Maikerls in den Bockholt (Stadtspiegel) 

619. Maiabendfest - Steile Karriere - Nachwuchs werben


In nur zwei Jahren hat Stefan Vahldieck eine beeindruckende Karriere in den Reihen der Bochumer Maiabendgesellschaft gemacht. 2004 in die Gesellschaft eingetreten und seit 2005 Ehrendamen-Offizier im Junggesellenoffiziercorps, wird er beim 619. Maiabendfest die Bochumer Maikerls und Maimädels nun als Junggesellenhauptmann in den Bockholt führen.

Stefan Vahldieck
Der 24-jährige Stefan Vahldieck wurde von den Mitgliedern des Junggesellenoffiziercorps einstimmig zum Junggesellenhauptmann gewählt und wird am Mittwoch , 18. Oktober, der Bochumer Maiabendgesellschaft während der Jahreshauptversammlung ab 20 Uhr im Sitzungssaal der Sparkasse im vierten Obergeschoss offiziell vorgestellt und ernannt.
Doch nicht nur Stefan Vahldieck, innerhalb der Maiabendgesellschaft in der "Bochumer Gilde" verwurzelt, hat eine rasante Karriere als Maikerl hingelegt. Auch sein Adjutant schaffte einen atemberaubenden Aufstieg. Erst in diesem Jahr als Fähnrich in die Reihen des Junggesellenoffiziercorps aufgenommen, wurde Jean Pascal Lohof in das Amt gewählt.
"Das IOC setzt bewusst auf frische Gesichter und überträgt den jungen Leuten eine besondere Verantwortung für das Bochumer Maiabendfest", so Thorsten Horn, der nicht nur fünfmal als Junggesellenhauptmann nach Harpen ritt, sondern dem neuen Junggesellenhauptmann als IOC-Geschäftsführer mit Rat und Tat zur Seite steht
Und sein guter Rat wird begehrt sein, den bisher hat Stefan Vahldieck nur als vierjähriger Steppke auf einem Pferd gesessen. "Ich freue mich auf diese Aufgabe und den Reitunterricht, den ich nun nehmen muss, damit ich heil und sicher bis nach Harpen komme", meint der frisch gebackene Junggesellenhauptmann. "Vor allem aber möchte ich innerhalb der Maiabendgesellschaft und des Junggesellenoffiziercorps etwas für die Jugend bewegen."
Doch die Ideen, die der Junggesellenhauptmann nun mit dem Junggesellenoffiziercorps wälzen will, müssen noch zu Papier gebracht werden, damit man dann darüber diskutieren kann. "Und diese Ideen wollen wir dann auch gemeinsam umsetzen, denn wir brauchen Nachwuchs, nicht nur im Junggesellenoffiziercorps, sondern auch in den Kompanien der Maiabendgesellschaft." (eur)

Quelle:Stadtspiegel Bochum
3. Kompanie hat einen neuen König (WAZ)
 
Auf dem Schießstand der BSV Gerthe trug die 3. Kompanie der Bochumer Maiabendgesellschaft ihr Königsschießen aus. Neuer König wurde mit dem 61. Schuss Hans Fracasso, der seine Ehefrau Resi zur Königin wählte.
Als Adjutant wurde Klaus Schläger ernannt. Beim Königsball in der Gaststätte "Königshof" wurde das neue Königspaar ausgiebig gefeiert.
Die nächste Offiziersversammlung der 3. Kompanie findet am Dienstag, 17. Oktober, um 20 Uhr im "Taubenschlag", Untere Marktstraße 7, statt.
 
Quelle: WAZ